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<title>Kindermädchen</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Kindermädchen</span></h1>
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<p>Ein <b>Kindermädchen</b> (auch <b>Kinderfrau</b>, <b>Kinderfräulein</b> oder <b>Kindsmagd</b>) ist eine häusliche <a href="Angestellte" class="mw-redirect" title="Angestellte">Angestellte</a> oder seltener eine selbständige Unternehmerin, in deren Obhut <a href="Kind" class="mw-redirect" title="Kind">Kinder</a> einer Familie gegeben werden. Ihm obliegen Aufgaben der <a href="Kinderbetreuung" class="mw-redirect" title="Kinderbetreuung">Betreuung</a>, <a href="S%C3%A4uglingspflege" title="Säuglingspflege">Kinderpflege</a>, <a href="Erziehung" title="Erziehung">Erziehung</a> und Begleitung in <a href="Schule" title="Schule">schulischen</a> Angelegenheiten.
</p><p>Veraltet sind die Bezeichnungen <a href="Muhme" title="Muhme">Muhme</a> und Bonne für ein Kindermädchen. Als <i>Bonne</i> (<a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">französisch</a> für „die Gute“) wurde ein Kindermädchen im deutschsprachigen Raum bezeichnet, das Französisch sprechen konnte und so gleichzeitig als Fremdsprachenlehrerin diente.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Begriff Muhme wurde in einer Reihe von deutschsprachigen Regionen überwiegend als Begriff für eine weibliche Verwandte, nämlich eine Tante oder eine <a href="Verwandtschaftsbeziehung" title="Verwandtschaftsbeziehung">Cousine</a> verwendet, in einigen Regionen bezeichnete aber man mit Muhme auch die Kindermagd.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Kinderfrau ähnliche Tätigkeiten umfassen die <a href="Tagespflege" title="Tagespflege">Tagespflege</a>, das <a href="Babysitter" title="Babysitter">Babysitten</a> und die Tätigkeit von <a href="Aupair" class="mw-redirect" title="Aupair">Aupairs</a>. Letztere Tätigkeiten nehmen jedoch oft Jugendliche ohne den Anspruch wahr, pädagogisch tätig zu sein. In der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> wird zwischen einer <b>Nanny</b> bzw. <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">französisch</a> <b>Nounou</b> (Synonyme für Kindermädchen) und dem Babysitten dementsprechend unterschieden und hervorgehoben, dass eine Nanny umfassendere Qualifikationen haben muss.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aktuelles_Berufsbild">Aktuelles Berufsbild</h2></div>
<p>Kindermädchen bzw. Kinderfrauen arbeiten typischerweise direkt im Haushalt der Familie. Es handelt sich oft um Haushalte mit mehreren Kindern.
</p><p>Neben den pädagogischen und pflegerischen Aufgaben vor allem bei Kleinkindern wird oft eine Übernahme leichter Haushaltstätigkeiten erwartet. die im Zusammenhang mit den Kindern stehen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Teilweise bewohnt das Kindermädchen eine <a href="Einliegerwohnung" title="Einliegerwohnung">Einliegerwohnung</a> oder ein Zimmer im Haus der Familie.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese <a href="Geschichte_des_Wohnens" class="mw-redirect" title="Geschichte des Wohnens">Wohnform</a> ist insbesondere für zugereiste Kindermädchen zweckmäßig. Es wird häufig erwartet, dass das Kindermädchen bei Bedarf mit verreist und auch zu Abendstunden und am Wochenende Arbeitsaufgaben übernimmt. Gelegentlich wird ein Auto gestellt, das auch privat genutzt werden darf.
</p><p>Für das Kindermädchen gelten die arbeits- und sozialrechtlichen Bestimmungen einer <a href="Hauspersonal" title="Hauspersonal">Hausangestellten</a>.
</p><p>Es gibt zumindest in Deutschland und der Schweiz keine staatliche Berufsausbildung zum Kindermädchen. Erwünschte <a href="P%C3%A4dagogik" title="Pädagogik">pädagogische</a> oder <a href="Pflegeberuf" class="mw-redirect" title="Pflegeberuf">krankenpflegerische</a> <a href="Ausbildungsberuf" title="Ausbildungsberuf">Ausbildungsberufe</a> mit <a href="Staatliche_Abschlussbezeichnung" title="Staatliche Abschlussbezeichnung">Staatlicher Abschlussbezeichnung</a> sind <a href="Kinderpfleger" title="Kinderpfleger">Kinderpflegerin</a>, <a href="Sozialassistent" title="Sozialassistent">Sozialassistentin</a>, Sozialhelferin, <a href="Erzieher" title="Erzieher">Erzieherin</a>, <a href="Kinderkrankenpflege" title="Kinderkrankenpflege">Kinderkrankenpflegerin</a> oder <a href="Kinderkrankenschwester" class="mw-redirect" title="Kinderkrankenschwester">Kinderkrankenschwester</a>. Es werden teilweise auch Weiterbildungslehrgänge angeboten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<p>Historisch gesehen ist der Einsatz eines Kindermädchens in einem europäischen Haushalt untrennbar mit der Entwicklung des Dienstbotenwesens im bürgerlichen Haushalt insgesamt verbunden und eine Weiterführung der Stellung der <a href="Amme" title="Amme">Amme</a>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Noch in den ersten zwei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts stellte das landwirtschaftlich-gewerbliche <a href="Gesinde" title="Gesinde">Gesinde</a> die zahlenmäßige Übermacht.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch die Industrialisierung entstanden Beschäftigungsmöglichkeiten, die es insbesondere der männlichen ländlichen Bevölkerung ermöglichte, Arbeit außerhalb der <a href="Landwirtschaft" title="Landwirtschaft">Landwirtschaft</a> zu finden. Gleichzeitig gelangte ein städtisches Bildungs- und <a href="Besitzb%C3%BCrgertum" class="mw-redirect" title="Besitzbürgertum">Besitzbürgertum</a> bestehend aus Ärzten, Bankiers, Beamten, Pfarrern, Professoren, Anwälten und Unternehmern zu Wohlstand.
</p><p>Dieser Schicht des Bürgertums erlaubte weder ihre Wohnsituation noch ihre finanzielle Ressourcen, ein mehrköpfiges Gesinde zu beherbergen und zu beschäftigen. Üblich wurde stattdessen die Beschäftigung von einem oder mehreren Dienstmädchen, die alle haushaltstypischen Arbeiten ausführten.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die meisten Haushalte beschäftigten nicht mehr als ein Dienstmädchen, das alle körperlich schweren Arbeiten im Haushalt ausführte. Haushalte mit etwas höherem Einkommen stellten als zweiten Dienstboten in der Regel eine Köchin ein.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Welche weiteren Dienstboten eingestellt wurden, hing von der spezifischen Situation der Familie ab. Waren kleinere Kinder im Haus, wurde in der Regel ein Kindermädchen eingestellt. In Großbritannien wurde dabei zwischen der „Nanny“ und der „Nursery Maid“ unterschieden, wobei die „Nursery Maid“ der „Nanny“ alle körperlich schweren Arbeiten abnahm. In Großbritannien setzte mit der Einrichtung des <a href="Norland_College" title="Norland College">Norland College</a> im Jahre 1892 eine Professionalisierung des Nanny-Berufes ein, der zunehmend den Charakter einer <a href="Erzieher" title="Erzieher">Erzieherin</a> bekam. Die Ausbildung im Nordland College orientierte sich an den Lehren <a href="Friedrich_Fr%C3%B6bel" title="Friedrich Fröbel">Friedrich Fröbels</a> und die Gründerin der Einrichtung hielt ihre Absolventinnen an, dass sie ihre Mahlzeiten nicht gemeinsam mit anderen Dienstboten einnehmen sollten.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>In Großbritannien kannte man außerdem die „Nursery Governesses“, eine <a href="Gouvernante" title="Gouvernante">Gouvernante</a> für die jüngeren Kinder. Die „Nursery Governesses“ unterrichtete sowohl Jungen als auch Mädchen im Alter zwischen vier und acht Jahren. Ihre wichtigste Aufgabe war es, ihnen Lesen und Schreiben beizubringen. Die Aufgabe einer „Nursery Governess“ unterschied sich eindeutig von der eines Kindermädchens, aber in kleineren Haushalten war es nicht unüblich, dass sie morgens den Kindern auch beim Ankleiden half.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ansprüche an die Kenntnisse einer „Nursery Governess“ waren nicht hoch, was sich auch in dem Gehalt niederschlug, das ihnen gezahlt wurde. Einige Anzeigen in <i><a href="The_Times" title="The Times">The Times</a></i> offerierten einer Nursery Governess nicht mehr als Kost und Logis.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Grundsätzlich wurde der Gouvernante zumindest in Großbritannien jedoch ein höherer sozialer Rang beigemessen – sie entstammte gewöhnlich selber einer bürgerlichen Familie: Die Väter von Gouvernanten waren überwiegend Kaufleute, Ärzte, Offiziere, Beamte, Anwälte und Notare sowie Pfarrer.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Gouvernante, die erstmals von einer Familie beschäftigt wurde, um sich um Kinder im Alter von fünf Jahren zu kümmern, stand zwangsläufig in einem Konflikt mit der Nanny, die sich meist seit der Geburt der Kinder intensiv um diese gekümmert hatte. Für sie war die Gouvernante ein Eindringling, für die Kinder die Trennung von der engsten Bezugsperson häufig eine traumatische Erfahrung.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erzog die Gouvernante bereits ältere Kinder, war der Übergang häufig fließender. Dafür mussten Gouvernanten häufig erleben, dass Kleinkinder in den Raum zum Spielen geschickt wurden, in dem sie versuchten, ihre Zöglinge zu unterrichten.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren Uniformen für weibliches Dienstpersonal unüblich. Der Unterschied zwischen billigen und teuren Stoffen war so offensichtlich und die modischen Anforderungen an angemessene Kleidung so aufwändig, dass Bedienstete und Dienstherrin bereits auf Grund ihrer unterschiedlichen Kleidung unverwechselbar waren. Dies änderte sich in den 1850 und 1860er Jahren, als bedingt durch die Industrialisierung Stoffe billiger wurden und gleichzeitig aus Indien preisgünstige Baumwollstoffe auf den europäischen Markt kamen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Rahmen dieser Entwicklung kam es auch vor, dass Kindermädchen eine spezifische Uniform trugen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kindermädchen_in_der_Literatur"><span id="Kinderm.C3.A4dchen_in_der_Literatur"></span>Kindermädchen in der Literatur</h2></div>
<p>Der britische Autor Evelyn Waugh zeigte sich immer wieder von Familien des englischen Adels fasziniert, die über lange Zeit ihren Dienstboten die Treue hielten und ihnen im Alter ein Zuhause boten.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als besonders eng wird dabei die Bindung zu den ehemaligen Kindermädchen geschildert. In seinem Roman <i><a href="Wiedersehen_mit_Brideshead" title="Wiedersehen mit Brideshead">Wiedersehen mit Brideshead</a></i> ist es Nanny Hawkins, die auf dem Sitz der Familie Marchmain auch noch in hohem Alter lebt und der alle vier der mittlerweile erwachsenen Kinder tief verbunden sind. Ein Besuch bei der alten Frau gehört zu den Heimkehrritualen der Kinder. In seinem satirischen Roman <i><a href="Scoop_(Roman)" title="Scoop (Roman)">Scoop</a></i> gehört der Protagonist William Booth einer mittlerweile verarmten Familie der <a href="Gentry" title="Gentry">Gentry</a> an, auf deren Familiensitz sich gleich mehrere ehemalige Kinderfrauen der Familie zur Ruhe gesetzt haben: Nanny Blogs, die seit 30 Jahren bettlägerig ist und die das wohlhabendste Mitglied des Haushaltes ist, weil sie ihre Ersparnisse unter ihrer Nackenrolle aufbewahrt und sie durch erfolgreiche Pferdewetten stetig mehrt. Außer ihr leben im Haus Nannie Price, die ebenfalls seit langem bettlägerig war sowie Schwester Watts, die erste Kinderfrau der alten Mrs. Boot und ihre zweite Kinderfrau, Schwester Sampson.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bekannte_Filme_und_Serien_mit_Kindermädchen"><span id="Bekannte_Filme_und_Serien_mit_Kinderm.C3.A4dchen"></span>Bekannte Filme und Serien mit Kindermädchen</h2></div>
<ul><li><a href="Mary_Poppins_(Film)" title="Mary Poppins (Film)">Mary Poppins</a></li>
<li><a href="Eine_zauberhafte_Nanny" title="Eine zauberhafte Nanny">Eine zauberhafte Nanny</a></li>
<li><a href="Die_Nanny" title="Die Nanny">Die Nanny</a></li>
<li><a href="Kinderm%C3%A4dchen_f%C3%BCr_Papa_gesucht" title="Kindermädchen für Papa gesucht">Kindermädchen für Papa gesucht</a>, D, 1957</li>
<li><a href="Das_Kinderm%C3%A4dchen" class="mw-disambig" title="Das Kindermädchen">Das Kindermädchen</a></li>
<li><a href="Mrs._Doubtfire_%E2%80%93_Das_stachelige_Kinderm%C3%A4dchen" title="Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen">Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen</a></li>
<li><a href="War_es_wirklich_Mord%3F" title="War es wirklich Mord?">War es wirklich Mord?</a> (OT: <i>The Nanny</i>)</li>
<li><a href="Die_Hand_an_der_Wiege_(1992)" title="Die Hand an der Wiege (1992)">Die Hand an der Wiege</a></li>
<li><a href="Der_Mann%2C_der_nach_der_Oma_kam" title="Der Mann, der nach der Oma kam">Der Mann, der nach der Oma kam</a>, DDR, 1971</li>
<li><a href="Jessie_(Fernsehserie)" title="Jessie (Fernsehserie)">Jessie</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Trivia">Trivia</h2></div>
<p>Im von <a href="Karl_Herlo%C3%9Fsohn" class="mw-redirect" title="Karl Herloßsohn">Karl Herloßsohn</a> herausgegebenen <i><a href="Damen_Conversations_Lexikon" title="Damen Conversations Lexikon">Damen Conversations Lexikon</a></i> von 1834 wird im Artikel zu <a href="Kalkutta" class="mw-redirect" title="Kalkutta">Kalkutta</a> darüber berichtet, dass man als Europäer viel Dienstpersonal halten müsse, denn „das Kindermädchen z.&nbsp;B., welches die Kinder spazieren fährt, kleidet dieselben nicht an und aus; dieß ist das Geschäft einer andern Person“.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Jutta Becher: <i>Kindermädchen</i>. Ihre Bedeutung als Bezugspersonen für Kinder in bürgerlichen Familien des Zweiten Deutschen Kaiserreichs (1871–1918). Lang, Frankfurt am Main / Berlin / Bern / New York / Paris / Wien 1993. ISBN 3-631-45778-2 (zugleich <a href="Dissertation" title="Dissertation">Dissertation</a> an der <a href="Universit%C3%A4t_K%C3%B6ln" class="mw-redirect" title="Universität Köln">Universität Köln</a> 1992).</li>
<li>Erna Grauenhorst: <i>Katechismus für Kindergärtnerinnen, Kinderpflegerinnen, Kinderfräulein und Mütter, wie Kinder nach der Fröbel’schen Methode zu erziehen und beschäftigen sind</i>. Ein Lehrbuch in Fragen und Antworten. In: <i>Grauenhorst’s Katechismen</i>. 7. Auflage. Fröbel-Oberlin-Verlag, Berlin o.&nbsp;J. [ca. 1920]. 96 S.</li>
<li>Katherine Holden: <i>Nanny Knows Best. The History of the British Nanny</i>. The History Press, Stroud 2013, ISBN 978-0-7524-6174-8.</li>
<li>Judith Flanders: <i>The Victorian House.</i> Harper Perennial, London 2003, ISBN 0-00-713188-7.</li>
<li>Erna Grauenhorst: <i>Katechismus für das feine Haus- und Stubenmädchen.</i> In: <i>Grauenhorst’s Katechismen</i>. Fröbel-Oberlin-Verlag, Berlin o.&nbsp;J. [ca. 1913]. 88 S.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Nannies?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Kindermädchen</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Kinderm%C3%A4dchen" class="extiw external" title="wikt:Kindermädchen">Wiktionary: Kindermädchen</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Bonne</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Meyers_Konversations-Lexikon" title="Meyers Konversations-Lexikon">Meyers Großes Konversations-Lexikon</a></cite>. 6. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>3</span>: <i>Bismarck-Archipel–Chemnitz</i>. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1905, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>207</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20006351999">Digitalisat.</a> <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">zeno.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kinderm%C3%A4dchen&amp;rft.atitle=Bonne&amp;rft.btitle=Meyers+Gro%C3%9Fes+Konversations-Lexikon&amp;rft.date=1905&amp;rft.edition=6.&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=207&amp;rft.place=Leipzig+%2F+Wien&amp;rft.pub=Bibliographisches+Institut&amp;rft.volume=Band+3%3A+Bismarck-Archipel-Chemnitz" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Johann_Christoph_Adelung" title="Johann Christoph Adelung">Johann Christoph Adelung</a>: <cite style="font-style:italic">Kindermagd, die</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart</cite>. 2. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>2</span>: <i>F–L</i>. Breitkopf, Leipzig 1796, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1576</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20000263664">Digitalisat.</a> <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">zeno.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kinderm%C3%A4dchen&amp;rft.atitle=Kindermagd%2C+die&amp;rft.au=Johann+Christoph+Adelung&amp;rft.btitle=Grammatisch-kritisches+W%C3%B6rterbuch+der+Hochdeutschen+Mundart&amp;rft.date=1796&amp;rft.edition=2.&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=1576&amp;rft.place=Leipzig&amp;rft.pub=Breitkopf&amp;rft.volume=Band+2%3A+F-L" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/gleichstellung/themen/erwerbsarbeit/nannys.html"><i>Nanny beschäftigen – das müssen Sie wissen</i>.</a> Mitteilung der Stadt <a href="Z%C3%BCrich" title="Zürich">Zürich</a>; abgerufen am 22. Jan. 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nannyverein.ch/informationen/arbeitsbedingungen"><i>Arbeitsbedingungen für Nannys in der Schweiz</i>.</a> Schweizer Nannyverein; abgerufen am 22. Jan. 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nannyverein.ch/nanny/live-in-nanny"><i>Live-in Nanny</i>.</a> Nannyverein Schweiz; abgerufen am 22. Jan. 2022</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Alizée Delpierre: <cite style="font-style:italic">Les domesticités</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Collection Repères Sociologie</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>771</span>). Éditions La Découverte, Paris 2023, ISBN 978-2-348-06507-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>77</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kinderm%C3%A4dchen&amp;rft.au=Aliz%C3%A9e+Delpierre&amp;rft.btitle=Les+domesticit%C3%A9s&amp;rft.date=2023&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9782348065071&amp;rft.pages=77&amp;rft.place=Paris&amp;rft.pub=%C3%89ditions+La+D%C3%A9couverte&amp;rft.series=Collection+Rep%C3%A8res+Sociologie" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gunilla_Budde" title="Gunilla Budde">Gunilla Budde</a>: <i>Das Dienstmädchen.</i> In: Ute Frevert, Heinz-Gerhard Haupt: <i>Der Mensch des 19. Jahrhunderts.</i> Campus, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-593-36024-1, S. 152.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gunilla_Budde" title="Gunilla Budde">Gunilla Budde</a>: <i>Das Dienstmädchen.</i> In: Ute Frevert, Heinz-Gerhard Haupt: <i>Der Mensch des 19. Jahrhunderts.</i> Campus, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-593-36024-1, S. 153.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Lucy_Lethbridge" title="Lucy Lethbridge">Lucy Lethbridge</a>: <i>Servants – A Downstairs View of Twentieth-century Britain.</i> Bloomsbury, London 2013, ISBN 978-1-4088-3407-7, S. 13</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Lucy_Lethbridge" title="Lucy Lethbridge">Lucy Lethbridge</a>: <i>Servants – A Downstairs View of Twentieth-century Britain.</i> Bloomsbury, London 2013, ISBN 978-1-4088-3407-7, S. 39</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Kathryn Hughes: <i>The Victorian Governess</i>. The Hambledon Press, London 1993, ISBN 1-85285-002-7, S. 60.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Kathryn Hughes: <i>The Victorian Governess</i>. The Hambledon Press, London 1993, ISBN 1-85285-002-7, S. 45.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Hughes: <i>The Victorian Governess Act</i>. 1993, S. 28.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Hughes: <i>The Victorian Governess</i>. S. 62.</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Flanders: <i>The Victorian House.</i> 2003, S. 113.</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Scoop, 2. Kapitel des Romans, deutsche Übersetzung von <a href="Elisabeth_Schnack" title="Elisabeth Schnack">Elisabeth Schnack</a></span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Calcutta</cite>. In: <a href="Carl_Herlo%C3%9Fsohn" title="Carl Herloßsohn">Carl Herloßsohn</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Damen Conversations Lexikon</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>2</span>: <i>Belt – Corday</i>. Commission bei Fr. Volckmar, Leipzig 1834, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>244–246</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20001718630">Digitalisat.</a> <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">zeno.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kinderm%C3%A4dchen&amp;rft.atitle=Calcutta&amp;rft.btitle=Damen+Conversations+Lexikon&amp;rft.date=1834&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=244-246&amp;rft.place=Leipzig&amp;rft.pub=Commission+bei+Fr.+Volckmar&amp;rft.volume=Band+2%3A+Belt+-+Corday" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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